Neubauer trifft von Notz

WER, bitteschön, ist dieses WIR?

Das Bild zeigt gefüllte Kreise in Rot, Grün, Orange, Türkisblau und Lila von unterschiedlicher Größe sowie einen Kreis in Schwarz-Weiß in der oberen linken Ecke. In ihm steht in Großbuchtsaben dreizeilig OMAS GEGEN RECHTS. Im roten Kreis, der sich in der linken Hälfte des Bildes befindet, ist ein Porträtfoto eines Mannes mit kurzen Haaren und grau-weißem gestutztem Bart und schwarzer Brille. Er trägt ein weißes T-Shirt. Das ist Dirk Neubauer. Im Kreis in Orange auf der rechten Bildhälfte oben ist auch ein Foto. Es zeigt einen Mann im Anzug mit Weste und Krawatte und hellgrauem Hemd. Er trägt ebenfalls eine schwarze Brille und geht mit seinem einen Arm auf einer weißen Balustrade. Das ist Konstantin von Notz. Beide Männer lächeln verschmitzt.

Ein Austausch für alle auf Einladung der OMAS GEGEN RECHTS Uetersen über die Gefahren unserer Zeit und, wie wir ihnen gemeinsam begegnen

„Wir sind mehr!“, „Wir sind das Volk!“ ― es springt uns überall an: Wir, erste Person Mehrzahl, mindestens zwei Menschen oder eben viele. Mit unterschiedlichen Erfahrungen, Familien, Wohnorten, Ansichten, körperlichen, intellektuellen, sozialen, finanziellen Voraussetzungen, religiöser Ausrichtung, Herkunft.  Im besten Falle mit einem gemeinsamen WIR-Gefühl.

Aber was genau ist das? WER ist WIR? Was macht dieses WIR aus? Und vor allem: Wie können wir es stärken, Gemeinsamkeiten finden, statt uns in unseren Echokammern einzulullen, wo aus dem Wir schnell ein „WIR gegen DIE“ wird?

Zwei Vollblutprofis ― ein Ansporn: Rettet die Demokratie!

Das alles gilt es zu klären: Mit Dirk Neubauer und Konstantin von Notz. Am 6. September 2025 im Anschluss an das „UETERSEN sind WIR!“-Fest des Bündnisses für Familie Uetersen um 18 Uhr im Martin-Luther-Haus auf Einladung der OMAS GEGEN RECHTS Regionalgruppe Uetersen.

Neubauer trifft von Notz – zwei Vollblut-Profis aus ganz unterschiedlichen Bereichen, aber mit ähnlichem Ansporn und ähnlicher Ausrichtung: Rettet die Demokratie!

Der eine, Dirk Neubauer, Journalist, Buchautor und Unternehmer. Geboren 1971 in Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt. Ab 2013 war er 9 Jahre Bürgermeister in Augustusburg im Erzgebirge (Sachsen), erhielt mit seiner Verwaltung den Politik Award für die neuen Konzepte zur verbesserten Bürger*innen-Beteiligung. 2017 bis 2021 SPD-Mitglied, seither parteilos. Ab August 2022 Landrat des Kreises Mittelsachsen, nach gut 2 Jahren im September 2024 dann der Rücktritt.

Grund: Die Bedrohungslage für ihn und sein privates Umfeld. Und der Frust, nichts vorantreiben zu können wegen überbordender Bürokratie und blockierenden Mehrheiten im Kreistag. Mittlerweile tourt er in Sachen Gemeinschafts- und Demokratiestärkung unter anderm mit seiner Debatten-Tour „Wie weiter jetzt?“ sowie für Energiewende und Klimaschutz durch ganz Sachsen.

Motto: „Wir machen aus vielen Einzelnen WirGoisten! Denn zusammen FÜR ist besser, als alleine Gegen.“

Der andere, Konstantin von Notz, Jurist, Innen- und Rechtspolitiker. 1971 geboren in Mölln, Kreis Herzogtum-Lauenburg in Schleswig-Holstein und damit in unmittelbarer Nähe zur innerdeutschen Grenze, die Deutschland bis 1989 in zwei Republiken teilte.

Aufgewachsen in Frankfurt am Main, Jura studiert inklusive einer Promotion in evangelischem Kirchenrecht in Heidelberg. Seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestags für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. In der aktuellen 21. Legislaturperiode Fraktionsvize und stellvertretender Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums, das über die Arbeit der deutschen Nachrichtendienste wacht.

Thematische Schwerpunkte: Sicherung und Schutz kritischer Infrastruktur und der freiheitlich demokratischen Grundordnung vor den Angriffen von Innen und Außen in der realen und der digitalen Welt.

Klingt dröge? Das täuscht! Die zwei Herren verstehen sich nämlich beide prächtig auf die Kunst, schwere Kost verdaulich unterhaltsam zu servieren. Und eines ist klar: Die Herausforderungen im Jetzt und in der Zukunft lassen sich nur angehen und bestehen, wenn Zuversicht, Elan und Heiterkeit die Basis sind.

Uns und unsere Demokratie retten und dabei noch heiter bleiben? Wie auch immer sich das Gespräch, zu dem ausdrücklich alle Anwesenden eingeladen sind, entwickelt ― klar ist: Es wird ein spannender  und erkenntnisreicher Abend! Und das sogar gratis. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Fotos: dne.partners (1) und von-notz.de (1)