Familien PROTEST Fest im Kreuzmoor-Viertel

In einem grünen Garten hängen bunte Lampinions. Im Vordergrund rechts ist Aminata Touré in einer weißen Bluse im Porträt zu sehen. Oben mittig im Bild steht in grün weißer Schrift "Familien-PROTEST-Fest im Kreuzmoor-Viertel, an der linken Seite in Grüner Schrift auf drei weißen Balken "Kaffee, Kuchen, Snacks", "Basteln und Spiele", Musik und mehr". Auf einem hellgrünen Balken neben dem Foto von Aminata steh in weißer Schrift "Gut wohnen. Gut leben, aber bezahlbar! Austausch mit Aminata Touré"

Austausch mit Aminata Touré – Spiele, Basteln, Snacks & Musik inklusive

Bezahlbarer Wohnraum? Fehlanzeige. Unterstützung im Alltag? Schwierig. Positive Nachrichten aus Berlin und der Welt? Nix da! Stattdessen zunehmend das Gefühl von  „wird alles immer schlechter“. Besonders bemerkbar macht sich das bei den Menschen, die eh schon in ihrem Alltag mit großen Schwierigkeiten kämpfen.

Dringend Zeit für eine Pause! Dringend Zeit, zu sprechen, einander zuzuhören – und dabei noch gemeinsam Spaß zu haben. Darum laden wir die Anwohner*innen des Kreuzmoor-Quartiers zum

Familien-PROTEST-Fest

Am Freitag, 11.09.2026 

16 – 20 Uhr 

Spielplatz am Ulmenweg

Der Eintritt ist frei!

Mit Snacks, Kaffee und Kuchen, Spielen und Basteln, Musik und Austausch unter dem Motto: Gut wohnen. Gut leben. Aber bezahlbar! Mit Aminata Touré, der amtierenden Sozialministerin, Vizeministerpräsidentin und grünen Spitzenkandidatin für die Landtagswahlen 2027. Und Kommunalpolitik aus Kreis und Stadt. 

Warum ein PROTEST-Fest? 

„In Zeiten zunehmender Verunsicherung und steigender Kosten aufgrund der aktuellen Weltlage streicht die Bundesregierung Gelder und Programme ausgerechnet für diejenigen, die sie am meisten brauchen, bei Familien, Alleinerziehenden, Kindern und Jugendlichen “, sagt Dr. Nadine Mai, Abgeordnete für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreistag Pinneberg. „Dabei gibt es vernünftige Konzepte, für die wir Bündnisgrüne uns in Land und Bund stark machen.“ 

Stichworte: Konsequente Besteuerung von Großvermögen und Verfolgung von Steuerflucht,  solidarische Einzahlmodelle bei Renten-, Gesundheits- und Pflegeversicherung. Mai: „Eine belastbare, demokratische Solidargemeinschaft braucht die Beteiligung aller und kein Treten von oben nach unten.“

Warum im Kreuzmoor-Quartier?

„Mit diesem Fest wollen wir direkt dorthin gehen, wo die Menschen sind, die sich womöglich nicht gesehen fühlen von ‚der Politik’ und ihnen Gelegenheit geben, ihren Unmut direkt zu äußern“, sagt die Uetersener Ratsfrau und Grünen-Ortssprecherin Katrin Stange. „Im Viertel mit zum Teil sozial gefördertem Wohnraum in 4-stöckigen Mehrfamilien-, aber auch Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäusern leben sehr unterschiedliche Menschen auf vergleichsweise engem Raum zusammen.“

Das Bild zeigt einen Bebauungsplan aus der Vogelperspektive mit vielen lange gestreckten Mehrfamilienhäusern. Das sind die Bestandsgebäude. Zwischen den Häusern sind Grünflächen, Bäume, Straßen und Wege eingezeichnet. Und acht rote Blöcke. Dies sind die geplanten Neubauten.

Fatal in dieser Situation: Anstatt sich dafür einzusetzen, das Quartier noch lebenswerter zu gestalten, etwa mit Sitzecken, gemeinsamen Gartenprojekten, weiteren Spielflächen, plant der Eigentümer eines Großteils der Fläche eine Verdichtung mit 8 weiteren Gebäuden. Bedeutet: noch größerer Bedarf an Pkw-Stellplätzen und damit mehr versiegelte Fläche,  weniger Bäume, weniger Grün, weniger Schatten  und Kühle. Stange: „Das hat schwerwiegende Konsequenzen für die Lebensqualität. Denn mehr Beton und weniger Grün bedeutet im Sommer auch wesentlich größere Hitze, die sich zwischen den Gebäuden staut.“

Entwurfsplanung zum Kreuzmoor-Quartier vom Juli 2025 Grafik der Stadt Uetersen

Die zusätzliche Versiegelung sorgt außerdem dafür, dass Regenwasser noch weniger Möglichkeiten zum Versickern findet. Bei Starkregenereignissen sucht es sich dann neue, schadenverursachende Wege. „Und wie die soziale Infrastruktur, also Kitas, Schulen, Sportvereine das Mehr an Anwohner*innen auffangen soll, ist auch überhaupt nicht geklärt“, kritisiert Katrin Stange. Darum stellen sich die Uetersener Grünen auch konsequent gegen die Pläne des Bauinvestors Kiefer & Zehner. Und das, seit die zum ersten Mal vor 6 Jahren aufgeploppt sind. Die Sitzung des Fachausschusses für Bau, Umwelt und Stadtentwicklung im Juli vergangenen Jahres, in dem die Pläne jüngst beraten wurden und zu der zahlreiche Anwohner*innen des Kreuzmoor-Viertels erschienen, hat gezeigt: auch die Menschen vor Ort wollen die Verdichtung nicht. Stange: „Zwar hat der Bauinvestor versprochen, noch einmal nachzubessern, um wenigstens das Thema Stellplatz-Knappheit abzuräumen. Tut er das, ist aber noch mehr Grünfläche gefährdet. Aus unserer Sicht, ist das ganze Projekt ein absolutes no go!“ 

Klar ist: Es braucht dringend mehr bezahlbaren und sozial geförderten Wohnraum. 

Aber nicht so. Und nicht hier. 

Dies alles gilt es zu diskutieren. Nicht nur in den politischen Gremien, sondern vor allem mit den Menschen, die es direkt betrifft. Reden. Zuhören. Aber auch gemeinsam ein paar entspannte, fröhliche, positive Stunden erleben und dabei ins Gespräch kommen. Denn meckern können wir alle gut – Lösungen finden wir aber nur gemeinsam. Die Menschen vor Ort zusammen mit Politik vor Ort – in der Stadt Uetersen, im Kreis Pinneberg und im Land Schleswig-Holstein!

Wir freuen uns auf ein tolles Fest mit Ihnen und euch!

Infos zum Hergang Planung Nachverdichtung Kreuzmoor finden sich im Ratsinfossystem der Stadt Uetersen:

  • Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses vom 04.06.2020, Top 11: 

https://uetersen.gremien.info/meeting/1800

  • Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses vom 21.10.2021, Top 11: 

https://uetersen.gremien.info/meeting/1918

  • Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses vom 02.12.2021, Top 13:

https://uetersen.gremien.info/meeting/1970

  • Sitzung des Bau-, Umwelt- und Stadtentwicklungsausschusses vom 24.07.2025, Top 10:

https://uetersen.gremien.info/meeting/2212

Es gibt Fragen?

Dann gerne melden bei Katrin Stange

Sprecherin Ortsvorstand BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Uetersen

Stark gegen Rechtsextremismus …